Stille Reflektion.

Und dann kamst du, total dynamisch.
Ich sass allein, ein wenig panisch,
ob du es schaffst, bevor wir drehen,
die Welt nur noch von oben sehen.

Jetzt schweben wir, nur du und ich.
Sind uns ganz nah und doch auch nicht.
Ich schau dich an, und seh nur mich,
du schaust auch, und siehst nur dich.
Wir spiegeln uns im Sonnenlicht,
eine Reflektion, mehr ist es nicht.

Dann ein Ruck, es wird sehr still,
leises schaukeln, weil es der Wind so will.
Über uns da fliegen Dohlen,
unter uns, da dreht die Welt.
Was, wenn uns hier nichts mehr hält?
Was, wenn wir uns fallen lassen?
Fest uns an den Händen fassen?
Werden wir gemeinsam landen?
Zusammen wieder auferstehen?
Hand in Hand dann weitergehen?

Da ein Ruck, und noch ein Zweiter.
Leises surren, nun geht es weiter.
Ein letzter Blick, jetzt sind wir oben.
Da stehen wir nun, auf festem Boden.
Über uns da fliegen Dohlen,
unter uns, da dreht die Welt.
Es bleibt nichts, das uns zusammenhält.

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