Zimmer 323.

Da steh ich nun, im weissen Gang.
Raum 323 stand am Empfang.
Ich klopfe an, sie sagt „herein“,
dann geht sie weg, lässt uns allein.
Nun liegst du vor mir, noch ganz nackt,
noch niemand hat dich angepackt.
Du bist noch feucht, glänzt dunkelbraun,
Es ist sehr schön dich anzuschaun.

Ich beginne unten, an deinen Beinen,
Will sie lange. Stärker wie die meinen.
Dann der Bauch, die Brust, der Rücken,
Ach wie schön, dich so zu drücken.
Dann die Arme, feine Glieder,
dich berühren, immer wieder!
Mit meinen flinken warmen Händen,
kneif ich fest in deine Lenden.
Du bist so schön, mein Traum wird wahr,
ich erschaffe dich, wie wunderbar!

Und bin ich’s mal leid dich anzuschauen,
werde ich dich auf den Boden hauen.
Oder stell dich raus, auf den Balkon,
Mein schöner, grosser Mann aus Ton.

3 Kommentare zu „Zimmer 323.

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